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01. Juni 2021

Kostenlose Erdwärme

Kostenlose Erdwärme

Niedrige Betriebskosten und eine hohe Förderung sind Anreize für eine Erdwärmepumpe. Übrigens auch im Altbau. Sogar gerade dort, denn in Altbauten sind die Energiekosten ja oftmals deutlich höher als in neueren Immobilien.

Je nachdem, ob Sie ein großes oder kleines Grundstück haben, gibt es mehrere Varianten der Erdwärmepumpe: Mit einer Erdsonde geht es tief ins Erdreich, um die 100 Meter, denn dort herrscht das ganze Jahr eine konstante Temperatur von 11 bis 12 °C. Alternativ kann sie mit einem Flächenkollektor betrieben werden. Diese Variante geht nicht in die Tiefe, sondern in die horizontale Fläche.

Die Erdwärmepumpe nimmt über einen mit einem Kältemittel versetzen Wärmetauscher die Umgebungswärme aus der Erde auf. Diese verdampft, wird über einen Kompressor stark verdichtet, was zu einem Temperaturanstieg führt und dann an das Heizungssystem abgegeben wird. Die gewonnene Energie kann auch zur Warmwassererzeugung verwendet werden. Der Kompressor wird mit Strom angetrieben, daher ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage besonders effizient. Wir beraten Sie gerne, welche Variante bei Ihnen am sinnvollsten ist und wie sie gefördert werden kann.

01. Mai 2021

Luftwärmepumpe: Nutzen Sie die kostenlose Wärme aus der Luft

Luftwärmepumpe: Nutzen Sie die kostenlose Wärme aus der Luft

Eine Luftwärmepumpe wird im Außenbereich installiert und entzieht vereinfacht gesagt ihrer Umgebungsluft die Wärme, damit Sie drinnen damit heizen können. „Und was ist im Winter, funktioniert sie da auch?“, wird vermutlich Ihre erste Frage sein. Ja, tut sie, doch dazu gleich mehr.

Der Installationsaufwand bei Luftwärmepumpen ist sehr übersichtlich. Sie ist umweltfreundlich, die Betriebskosten sind gering und wird gerne im Neubau eingesetzt, kann aber auch im Altbau nachgerüstet werden. Die Luftwärmepumpe arbeitet mit einem Kühlmittel, das selbst bei Temperaturen von bis zu -20° C noch gasförmig ist und die Umgebungswärme aufnimmt. In einem Kompressor wird der Kältemitteldampf verdichtet, dadurch erhöht sich die Temperatur und wird so an das Heizungswasser abgegeben. Wird es aber doch mal kälter als -20°C, schaltet sich automatisch ein Heizstab zu, damit der Wärmeüberträger nicht vereist. Das steigert zwar kurzfristig den Stromverbrauch, aber dass diese Temperaturen bei uns in Norddeutschland erreicht werden, kommt ja äußerst selten bis gar nicht vor.

Noch effizienter wird eine Luftwärmepumpe in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage: So können Sie den Strom für Ihre Luftwärmepumpe selbst herstellen. Über die Möglichkeit einer Förderung beraten wir Sie gerne.

01. April 2021

Heizkessel: Ist Ihr Alter auch schon 30?

Heizkessel: Ist Ihr Alter auch schon 30?

Das Gebäudeenergiegesetz schreibt eine Austauschpflicht für viele Öl- und Gasheizungen vor, die 30 Jahre und älter sind. Viele gelten als ineffizient, das ist teuer für Sie und für die Umwelt. Wer jetzt den Kessel tauscht, kann bis zu 45 % Zuschuss zur neuen Heizung erhalten. Das geht mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude, die Anfang 2021 an den Start gegangen ist.

Bevor Sie das Thema allerdings angehen, sollten Sie sich schon einmal mit der Frage beschäftigen, welche ökologischen und ökonomischen Aspekte Ihre Heizung erfüllen sollte. Zusammen mit Ihnen machen wir gerne eine Bestandsaufnahme und finden gemeinsam heraus, welche Heizung für welche Bedürfnisse am besten zu Ihnen passt.

14. März 2021

Barrierefreies Bad: Was bedeutet das eigentlich und wie sieht’s mit einer Förderung aus?

Barrierefreies Bad: Was bedeutet das eigentlich und wie sieht’s mit einer Förderung aus?

Nicht alle Senioren sind in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt und auf einen Rolllator oder Rollstuhl angewiesen. Deswegen muss eine seniorengerechte Wohnung nicht rollstuhl- oder rolllatorgerecht sein.

Was barrierefrei bedeutet, ist in der DIN 18040-2 für Wohnungsbau geregelt. Das fängt mit dem zur Verfügung stehenden Raum an: Bewegungsflächen vor Sanitärobjekten wie Waschtisch, WC oder Dusche benötigen 120 x 120 cm. Rollstuhlgerecht ist sie aber erst ab 150 x 150 cm. Barrierefreie Waschgelegenheiten benötigen seitliche Stützhilfen und leicht bedienbare Armaturen, zum Beispiel Einhebel- oder sensorgesteuerte Armaturen. Damit sie als rollstuhlgerecht gelten, müssen sie auch unterfahrbar sein. Das Waschen im Sitzen kann auch für Senioren sehr angenehm sein, die auf keinen Rollstuhl angewiesen sind. Türen müssen, um als barrierefrei zu gelten, mindestens 80 cm breit – 90 cm sind es, wenn sie rollstuhlgerecht sein sollen. Und: Sie müssen nach außen zu öffnen sein. Auch am WC müssen Stützgriffe angebracht werden, die hochklappbar sein müssen. Optimal ist ein höhenverstellbares WC, vorgeschrieben ist laut Norm eine Höhe von 46 bis 48 cm. Für Dusche oder Wanne gilt: Der Bodenbelag muss rutschfest sein, ein bodengleicher Einstieg ist zwar nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll. Bei der barrierefreien Badewanne ist auch ein Lifter möglich.

Am Umbau zum barrierefreien Bad beteiligen sich die Pflege- und die Krankenkassen, Förderungen in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten sind über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) möglich – wir beraten Sie gerne.

01. März 2021

Förderung für Ihr altersgerechtes Bad

Förderung für Ihr altersgerechtes Bad

Der Einstieg in die Dusche ist zu hoch, die Fliesen zu glatt und die Armaturen sind nicht rollstuhlgerecht angebracht? Wenn Sie Ihr Badezimmer altersgerecht umbauen lassen, beteiligen sich nicht nur die Kranken- und die Pflegeversicherung an den Kosten, sondern Sie können auch Zuschüsse oder Förderungen von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) erhalten. Entweder über einen zinsgünstigen Kredit bis maximal 50.000 € (KfW-Programm 159) oder über Zuschüsse bis maximal 6.250 € (KfW-Programm 455-B).

Bei den Zuschüssen ist es wichtig, zwischen „barrierearm“ und barrierefrei“ zu unterscheiden, ggfs. muss auch ein Sachverständiger aus dem Handwerk die Planung und den Umbau begleiten. Förderungsfähig sind ein Umbau des Bads mit neuer Raumaufteilung, eine ebenerdige Dusche und die Modernisierung von altersgerechten Sanitärobjekten wie WC, Bidets, Waschbecken oder Badewannen.